Vom 15.06. – 17.06.2012 lud DRIFT UNITED zur „DRIFT UNITED Nürburgring Edition“ an die Müllenbachschleife, um den „King of the 4th Gear“ zu krönen und ganz nebenbei noch einen Weltrekordversuch zu absolvieren.
Am Freitag und Samstag war das Wetter noch regnerisch, was aber keinen Fahrer von den ersten Trainingsrunden abhalten konnte. Aber auch der Regen hatte eine gute Seite – jeder Fahrer sparte einige Reifen für die kommenden Tage. Neben der technischen Abnahme und den ersten Briefings ging es also auch schon auf der Strecke gut zur Sache.
Am Samstagvormittag konnte der Guinness-Weltrekordversuch starten. Insgesamt 76 Fahrer wurden von einem Offiziellen bestätigt, wodurch der Rekord nun Deutschland halten darf. Der Versuch wurde von ProSieben gefilmt und wird am 26.06.2012 im Rahmen der Sendung „Galileo“ ab 19:05 Uhr ausgestrahlt.
Nach absolvieren der Twin-Battles stand der „King of the 4th Gear“ fest: Rohan van Riel absolvierte mit Abstand die besten Runs und entschied alle Battles für sich. Auf Platz 2 und 3 folgten Johannes Hountondji und Markus Stegemann.
Die Geschichte des Differentials ist eine Geschichte voller Missverständnisse. So oder so ähnlich müsste es eigentlich lauten. Viele kennen es aber erklären wie es funktioniert kann wohl kaum einer. Ich habe ein nettes kleines Video aus dem Jahre 1937 gefunden, das die Funktionsweise auf eine sehr einfache Art und Weise erläutert.
Es organisiert sich ein breiter Wiederstand gegen die neue Ausrichtung des Nürburgrings. Der Hauptkritikpunkt ist der Ausbau zu “NüroDisney” und der Schädigung des Standortes in motorsportlicher Sicht. Es wurde für viel Geld in motorsportferne Erlebnisse investiert, die aber konnten die angepeilten Besuchersteigerungen bisher nicht erreichen. Es bestehe nun die Gefahr, dass die bisherigen Besuchermagneten wie die Nordschleife selbst, das Misswirtschaften kompensieren sollen. Dies zeichnet sich beispielsweise in den Preiserhöhungen für Touristenfahrten (bis 26% von 2010 auf 2011) oder Erprobungsfahrten der Automobilhersteller ab. Ein weiteres Beispiel ist die gemeinsame Nutzung der GP-Strecke für PKW und Motorräder bei den Touristenfahrten ab dem Jahr 2011. Der Preis für eine 20 Minuten Fahrt steigt ebenfalls von 30 auf 38 Euro.
Einer der Köpfe hinter “Save The Ring!” Michael Frison (20832.com) wird mit folgenden Worten zitiert: “Eine super Aktion wäre es, wenn wir Leute dazu bewegen können, nach Brüssel zu schreiben. Die Gründe an die EU zu schreiben sind vielfältig: Koppelgeschäfte, fehlende Ausschreibung, Ausgrenzung der Region, Steuerbegünstigung von Privaten, unlautere Subvention, usw.”
Eine der Forderungen ist es, die Rennstrecken vom ring°park zu trennen um so ein Scheitern des Gesamtprojektes zu verhindern.
Die Kultserie Top-Gear gibt es vom 12. bis 16. Mai als Live-Stunt-Show am Nürburgring zum erleben.
Seit drei Jahren befindet sich das Erfolgsformat der BBC nun mit einer Stunt-Show auf Welttournee. Volle Hallen in Australien, Südafrika, Neuseeland, Irland, Holland und natürlich in England bewiesen, dass auch die Live-Version des TV-Formates für Begeisterung sorgt.
Highlights der rund einstündigen Veranstaltungen in der ring°arena werden dabei schräge Competitions wie z.B. Auto-Fußball oder die Crash-Challenge Carmageddon sein, Stig-Stunts wie die Fahrt im Buggy durch einen Looping und immer wieder Mitmachaktionen.
Termine und Preise: Die Top-Gear-Live-Show findet an folgenden Tagen statt: Mittwoch 20 Uhr • Donnerstag 14 und 17 Uhr • Freitag 12 und 17 Uhr • Samstag 11 und 17 Uhr • Sonntag 12 und 16 Uhr • Ticketpreise Regulär 25 Euro Eintritt Top Gear • Bronze 29 Euro für Eintritt Top Gear inklusive entweder Ring-Werk oder 1 Runde Nordschleife oder Backstagetour • Silber 45 Euro für Eintritt Top Gear inklusive Ring-Werk, 1 Runde Nordschleife plus Backstagetour • Gold 49 Euro für Eintritt Top Gear inklusive Tageskarte ADAC Zurich 24h-Rennen plus Eintritt Ring-Werk.
Zahlreiche Medien kommentieren die veröffentlichten Besucherprognosen des Nürburgrings. Das neue Ringwerk-Konzept sieht laut Businessplan 400.000 bzw. ursprünglich 500.000 jährliche Besucher vor. Die prognostizierten Zahlen liegen mit ca. 170.000 deutlich unter den früheren Erwartungen. Es sei fraglich, wie die Nürburgring GmbH mit einem Besucherrückgang von über 50 Prozent, bei steigenden Kosten, ohne neues Geld auskommen wolle.
Hendrik Hering (SPD) beteuerte: “… das Projekt dennoch den Landeshaushalt nicht belasten werde. Auch eine Besucherzahl von jährlich 170 000 reiche dafür aus, dass die neuen Betreiber so viel Pacht an das Land abführen könnten, dass Zins und Tilgung gedeckt werden.”
Mehr dazu Eifelzeitung: “Plant die Landesregierung jetzt den Totalausverkauf?” Rhein-Zeitung: “Nürburgring: SPD vor Front des Misstrauens”
Laut einem Zeitungsbericht des Magazins Focus tritt Walter Röhrl nach 17 Jahren Abstinenz vom offiziellen Renngeschehen beim 24 Stunden Rennen am Nürburgring an. Fahren wird er wohl einen seriennahen Porsche GT3-RS. Die Stuttgarter wollen ebenfalls beim vom 13. bis 16. Mai ausgetragenen Rennen einen 911 GT3 RS mit Benzin- und Elektromotor einsetzen.
Rheinland-Pfalz zieht sich aus der Betreibergesellschaft des Nürburgrings zurück und setzt zukünftig auf die Kompetenz der privaten Unternehmensgrupe Lindner. Die Lindner Gruppe betreibt an der Traditions-Rennstrecke in der Eifel bereits zwei Hotels und das Eifel-Dorf. Nach zahlreichen Pannen wie explodierenden Kosten und geplatzen Finanzkonzepten soll so die über 300 Mio. teuere Anlage in die Wirtschaftlichkeit geführt werden.
Wie die Eifelzeitung schreibt entging das neue Multi-Media-Theater am 29.11.09 nur knapp einem Drama: ein sechs Meter langer Stahlträger ist auf ein Zuschauerpodest gestürzt. Dass keiner verletzt wurde ist wohl dem Umstand geschuldet, dass sich nur wenige Zuschauer vor Ort befunden befunden haben.
Vom 13. bis 15. November 2009 wird die Region rund um den Nürburgring wieder Youngtimer-Fans magisch anziehen. Dann treten die besten Teams Szene bei der Rallye Köln-Ahrweiler an.
Rallyefahrer gelten traditionell als die wetterfesteste Gattung der Motorsportler. Ein Mal im Jahr wird das besonders deutlich: Beim Herbsttreffen der Rallyegemeinde, die im Rahmen der ADAC Rallye Köln–Ahrweiler ein Vollgasfestival in den idyllischen Teilen des Ahrtals und der Eifelregion rund um den Nürburgring absolviert. Die Besonderheit der Veranstaltung: Selbst die jüngsten Fahrzeuge haben fast zweieinhalb Jahrzehnte auf dem Buckel. Denn zwischen Mayschoß und Meuspath treten Youngtimer-Teams gegeneinander an, die ihre ewig jungen Porsche 911, Ford Escort und Opel Ascona A ein letztes Mal vor der Winterpause über die Asphaltund Schotterstrecken jagen wollen. Was für die Teams in den Cockpits eine Riesenherausforderung ist, ist für die Fans ein wahres Fest. Schließlich erleben sie gleichermaßen einen spannenden Fight bestens erhaltener Rallye-Oldies auf den Wertungs prüfungen und die entspannte Atmosphäre der Historik-Szene in den Serviceparks in Mayschoß (Start und Ziel am Freitag und Samstag) und Meuspath (Mittagspause Samstag). An allen Zuschauerpunkten ist der Eintritt frei. Den Weg zu ihnen weist das Programm heft mit großer Rallyekarte und Fan-Pass, das für 10 Euro erhältlich ist. Informationen für Zuschauer gibt es unter www.r-k-a.de im Internet.