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Save the Ring!

Dienstag, 28. Dezember 2010

Es organisiert sich ein breiter Wiederstand gegen die neue Ausrichtung des Nürburgrings. Der Hauptkritikpunkt ist der Ausbau zu „NüroDisney“ und der Schädigung des Standortes in motorsportlicher Sicht. Es wurde für viel Geld in motorsportferne Erlebnisse investiert, die aber konnten die angepeilten Besuchersteigerungen bisher nicht erreichen. Es bestehe nun die Gefahr, dass die bisherigen Besuchermagneten wie die Nordschleife selbst, das Misswirtschaften kompensieren sollen. Dies zeichnet sich beispielsweise in den Preiserhöhungen für Touristenfahrten (bis 26% von 2010 auf 2011) oder Erprobungsfahrten der Automobilhersteller ab. Ein weiteres Beispiel ist die gemeinsame Nutzung der GP-Strecke für PKW und Motorräder bei den Touristenfahrten ab dem Jahr 2011. Der Preis für eine 20 Minuten Fahrt steigt ebenfalls von 30 auf 38 Euro.

Einer der Köpfe hinter “Save The Ring!” Michael Frison (20832.com) wird mit folgenden Worten zitiert: “Eine super Aktion wäre es, wenn wir Leute dazu bewegen können, nach Brüssel zu schreiben. Die Gründe an die EU zu schreiben sind vielfältig: Koppelgeschäfte, fehlende Ausschreibung, Ausgrenzung der Region, Steuerbegünstigung von Privaten, unlautere Subvention, usw.”

Eine der Forderungen ist es, die Rennstrecken vom ring°park zu trennen um so ein Scheitern des Gesamtprojektes zu verhindern.

Unterstützer Sabine Schmitz:

Weiterführende Informationen:

  • Facebook Gruppe „Save the Ring!“ (mittlerweile 30.000 Anhänger)
  • Offizielle Seite von „Save the Ring!“
  • WDR Bericht „die story“
  • Kontaktmöglichjkeiten der EU-Kommission von Wilhelm Hahne
  • Beispielbrief
  • Nürburgring bald pleite?

    Donnerstag, 21. Januar 2010

    Zahlreiche Medien kommentieren die veröffentlichten Besucherprognosen des Nürburgrings. Das neue Ringwerk-Konzept sieht laut Businessplan 400.000 bzw. ursprünglich 500.000 jährliche Besucher vor. Die prognostizierten Zahlen liegen mit ca. 170.000 deutlich unter den früheren Erwartungen. Es sei fraglich, wie die Nürburgring GmbH mit einem Besucherrückgang von über 50 Prozent, bei steigenden Kosten, ohne neues Geld auskommen wolle.

    Hendrik Hering (SPD) beteuerte: „… das Projekt dennoch den Landeshaushalt nicht belasten werde. Auch eine Besucherzahl von jährlich 170 000 reiche dafür aus, dass die neuen Betreiber so viel Pacht an das Land abführen könnten, dass Zins und Tilgung gedeckt werden.“

    Mehr dazu
    Eifelzeitung: „Plant die Landesregierung jetzt den Totalausverkauf?“
    Rhein-Zeitung: „Nürburgring: SPD vor Front des Misstrauens“

    Nürburgring unter neuer Führung

    Donnerstag, 03. Dezember 2009

    Rheinland-Pfalz zieht sich aus der Betreibergesellschaft des Nürburgrings zurück und setzt zukünftig auf die Kompetenz der privaten Unternehmensgrupe Lindner. Die Lindner Gruppe betreibt an der Traditions-Rennstrecke in der Eifel bereits zwei Hotels und das Eifel-Dorf. Nach zahlreichen Pannen wie explodierenden Kosten und geplatzen Finanzkonzepten soll so die über 300 Mio. teuere Anlage in die Wirtschaftlichkeit geführt werden.

    Mehr darüber findet man bei der Rhein-Zeitung oder dem Focus.

    Nürburgring GmbH übernimmt Zakspeed nun komplett

    Mittwoch, 24. September 2008

    Im Rahmen der intensivierten Marktbearbeitung in den vier Nürburgring-Geschäftsfeldern racing, adventure, holiday und business hat die Nürburgring GmbH jetzt ihre Beteiligung an der Zakspeed Nürburgring Rennfahrerschule GmbH auf 100 Prozent aufgestockt.

    Zakspeed ist seit über 30 Jahren im Motorsport aktiv – seit 2000 ist die Nürburgring GmbH an Zakspeed beteiligt.